Frisches Kefir-Salat-Dressing

Das Kefirgetränk als Salatdressing - lecker und frisch

Es ist immer eine leckere Idee, frisch fermentierten, echten Kefir für Salatsoßen zu verwenden! Neben den eher süßen Kefir-Rezepten zum Frühstück sind Salatdressings sicher die häufigste Variante, wie ihr euren Milchkefir perfekt nutzen könnt. Die Milchsäurebakterien im Kefir harmonieren dabei perfekt mit den Ballaststoffen, die sich in Salaten und Rohkost finden und ergeben eine richtige kleine Wellness-Kur für Magen und Darm.

Für den echten Kefir benötigt ihr natürlich eine Kefir-Kultur (Kefirpilze) von Wellness-Drinks, mit der ihr so viel und so lange Kefir herstellen könnt, wie ihr wollt.

Das folgende frische Kefir-Dressing, das zu allen knackigen Blattsalaten und Rohkost jeder Art passt, ist zugleich ein Grundrezept, das sich perfekt an saisonale Rohkost und jeden Geschmack anpassen lässt. Ihr könnt euch dabei nach Lust und Laune austoben, ohne dass viel schiefgehen kann.

Die Mischung aus Süß, Sauer und Bitter schmeckt immer unwiderstehlich. Die Bitterstoffe sind zugleich gut für unsere Verdauung und helfen Leber und Galle bei ihrer Arbeit.

Kefir als Salatdressing - das passt immer und in allen Variationen
Die Zutaten für das Kefir-Dressing:
  • 1 Kopfsalat (oder die entsprechende Menge gemischter Blattsalat oder Feldsalat)
  • einige Blätter bitterer Salat, z.B. Chicorée, Zuckerhut-Salat, Radicchio
  • gemischte Rohkost nach Geschmack
    (z.B. eine kleine Hand voll Cherry-Tomaten, eine halbe Fenchelknolle, 2-3 Karotten oder ein Bund Radieschen)
  • 300 ml frischen Milchkefir, 1-2 Tage vergoren (zum Kefir-Rezept)
  • 1 halbe Zitrone
  • 1 EL Zucker
  • 1 halber Bund Dill (oder alternativ: einige frische Minzblätter)
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
Die Zubereitung:
  1. Den Saft einer halben ausgepressten Zitrone in eine Salatschüssel geben.
  2. Kefir, Zucker, Öl, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut verrühren.
  3. Den gewaschenen Dill (oder die Minzblätter) fein hacken und untermengen.
  4. Kurz vor dem Servieren das Dressing unter den vorbereiteten Salat und das klein geschnittene Gemüse heben.

Übrigens: Keine Angst vor etwas Zucker! In Balsamico und anderen aromatisierten Essigen ist oft ebenfalls jede Menge Zucker versteckt, genau wie in vielen Soßen, Tomatenketchup und anderen Lebensmitteln.

Salatdressings benötigen (natürlich je nach persönlichem Geschmack und den verwendeten Salaten) einfach ein wenig Süße, um einen vollmundigen, runden Geschmack zu entwickeln. Es kommt hier immer auf das "Gesamtpaket" aus gesunden und schmackhaften Zutaten an. Wer gesunde Bitterstoffe genießen will, sollte sich dazu ein wenig Süße ohne schlechtes Gewissen gönnen.

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